Anmerkungen

1) E. Hanslick, Streifzüge durch Deutschland, Feuilleton, in: Neue Freie Presse v. 2. Juli 1877
2) C. von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, 35. Teil, Wien 1877, S.8; zuerst in: Tiroler Bote 1858, Nr. 208 als Nachdruck eines Feuilletons Salzburg im Regen von E. Hanslick in der Presse. Über den Andrang bei Pater Singers Vorführungen des Pansymphonikons findet sich im Nachruf in der Salzburger Zeitung 1882, Nr.21 folgende Bemerkung: Der Zudrang zu dieser ganz freiwilligen und Jedermann unentgeltlich zugänglichen Kunstproduktion war häufig ein so großer, daß mitunter sogar Vorkehrungen für die Aufrechterhaltung der Ordnung nöthig waren.
3) Zit. Nach P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn, P. Peter Singer. Ein Gedenkblatt zum 100sten Geburtstage des Künstlers zugleich ein Beitrag zur Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts, Innsbruck 1910, S. 79. Über die Wertschätzung P. Singers seitens der Salzburger Bevölkerung berichtet das Salzburger Volksblatt 1882, Nr. 28 in seinem Nachruf: Jeder Salzburger fühlte sich in dem Ruhme, welcher den Namen des P. Peter umstrahlte, selbst geehrt.
4) Zit. nach V. Keldorfer, Der Spielmann des Herrn. Der Salzburger Franziskanermönch Pater Peter Singer (= Kulturgut der Heimat, Heft 1), Salzburg (1952), S. 10
5) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 99
6) Zit. nach G. Spat, Pater Peter Singer (1810-1882), in: das Fenster, Heft 30, Frühjahr 1982, S. 3022
7) Vgl. den Bericht In stiller Klosterzelle, in: Tiroler Stimmen 1882, Beilage zu Nr. 28; davor in: Katholische Blätter aus Tirol 1863, Nr. 25, S. 578
8) Vgl. E. Hanslick, Pater Peter Singer, in: Tiroler Bote 1858, Nr. 208; Nachdruck des Feuilletons Salzburg im Regen in der Presse. Ludwig Clarus (Pseud. für Wilhelm Gustav Volk) schreibt in seinem Roman Simeon. Wanderungen und Heimkehr eines christlichen Forschers, Bd. 3, S. 248 f. im Stil des romantischen Schriftstellers: Ein einfaches Pianoforte ein anderes Instrument hatte er aber in seiner Zelle nicht konnte diesem Geiste nicht genügen. Langjährigem Nachsinnen war es endlich gelungen, das Pansymphonikon zu erfinden und welch" Riesenwerk! ohne die dem gewöhnlichen Schreiner zu Gebote stehenden Werkzeuge und Utensilien, ohne Hilfe und Berathung, in den Wänden seiner Mönchzelle selbst zu verfertigen!
9) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 20
10) Vgl. K. E. von Schafhäutl, Abt Georg Joseph Vogler. Sein Leben, Charakter und musikalisches System , Augsburg 1888, S. 36 f.
11) Vgl. A. Berner, Art. Harmonium, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Bd. 5, Kassel und Basel 1956, Sp. 1699 ff. G. Kinsky, Musikhistorisches Museum von Wilhelm Heyer in Cöln, Katalog, Band 1, Besaitete Tasteninstrumente, Orgeln und orgelartige Instrumente, Friktionsinstrumente, Kapitel: Aeolinen, Physharmonikas und andere Vorläufer des Harmoniums, S. 335 ff.
12) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 62
13) J. J. Staffler, Tirol und Vorarlberg, statistisch und topographisch II. Theil, 1. Band, 1. Heft, Innsbruck 1841, S. 320
14) Fr. Spängler, P. Peter Singer. Ein Lebensbild, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1904, S. 17
15) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 64
16) Nach Auskunft von P. Guardian Richard Klotz OFM ist im Kloster Lienz kein Instrument Pater Singers vorhanden. Auch im Franziskanerkloster Schwaz befindet sich keines seiner Instrumente laut frdl. Mitteilung von FR. Guardian Florenz Graf OFM.
17) Möglicherweise bezieht sich die Beschreibung des Pansymphonikons von F. S. Gaßner, Ein neuerfundenes musikalisches Instrument, in: Zeitschrift für Deutschlands Musikvereine, Bd. III, S. 260 ff auf dieses Instrument. Auffallend ist, dass der Fachmann für den Umfang der Klaviatur nur 6 Oktaven nennt, während die Manuale des erhaltenen Pansymphonikons 7 Oktaven und einen Ton umfassen. Andererseits berichtet er im Dezember 1843 davon, dass er das Instrument gesehen habe ehe es noch gänzlich vollendet gewesen, was wiederum für das erhaltene Pansymphonikon spräche.
18) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 72
19) Zit. bei Fr. Spängler (s. o. Anm. 14), S. 18
20) Vgl. K. Birsak und G. Walterskirchen, Die Orgelinstrumente im Salzburger Museum Carolino Augusteum, in: Jahresschrift des Salzburger Museum Carolino Augusteum, Bd. 22/23 (1977/78), S. 79 f., Abb. Tafel 49
21) Zeitschrift für Instrumentenbau, hrsg. Von Paul de Wit, Leipzig 1900, Nr. 5
22) Über P. Mauritius Gasteiger vgl. Ä. Födinger, Verschollene Komponisten unserer Provinz, in: Spiritus et Vita Fratrum Minorum 7 (1927), S. 131
23) Nach Auskunft von Benjamin Friedle, Chronist in Häselgehr, wurden im Chor der Pfarrkirche befindliche Jugendwerke Pater Singers von Pfarrer Josef Lutz (1868-1949), Pfarrer in Häselgehr von 1897-1914, vernichtet. Der Chronist entnahm diese Information der Sammelhandschrift Die Pfarre Häselgehr (Sammlung kirchlich geschichtlicher Begebenheiten), S. 28, verfasst von Alois Pohler. Diese Handlung des Pfarrers ist allerdings nur schwer verständlich, wenn man bedenkt, dass er 1898 für Pater Singer an der Friedhofsmauer eine Gedenktafel aus Marmor anbringen ließ.
24) Vgl. W. M. Hoffmann, Pater Peter Singer OFM 1810-1882. Ein Beitrag zur franziskanischen Musiktheorie und Kompositionspraxis im 19. Jahrhundert im Raum Salzburg-Tirol. Phil. Diss., Saarbrücken, 1988, S. 50 ff.
25) Vgl. A. Heine, Die philosophisch-psychologischen Grundlagen von Pater Singers Musiktheorie, Phil. Diss. (maschinschriftlich), Salzburg o. J. H. Rage, Gottes Spuren, Symbole und Gleichnisse in der Musik Stellungnahme zu P. Peter Singers Metaphysischen Blicken in die Tonwelt, in: Festgabe für Karl Gustav Fellerer zur Vollendung seines 60. Lebensjahres, Köln 1962, S. 41-66. Wolfgang Maria Hoffmann (s. o. Anm. 24), S. 79 bis 218.
26) R. Zangerl, P. Peter Singer O F M, in: Franziskanische Studien 13 (1926), S. 202
27) Z.B. in Salzburg oder Lienz nach frdl. Mitteilung von P. Guardian Richard Klotz OFM
28) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S.34
29) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S.11
30) J. J. Staffler (s. o. Anm. 13), S. 320
31) Vgl. P. Hartmann von An der Lan-Hochbrunn (s. o. Anm. 3), S. 45
32) Musica sacra 15 (1882), S. 86
33) Vgl. Fr. Spängler (s. o. Anm. 14), S. 4
34) Zit. nach Tiroler Anzeiger 1928, Nr. 154, S. 5